Leichtathleten meiden Trainingslager in Kenia
Nach dem umstrittenen Wahlsieg von Mwai Kibaki herrschen in Kenia Unruhen. Die Oppositionellen werfen dem alten und neuen PrÀsidenten Wahlbetrug vor und fordern nun eine NeuauszÀhlung der Stimmen. Das ein Wahlbetrug vorliegt, ist wohl so gut wie sicher. In einem Tagesschau Online Interview berichtet der Chef der EU-Wahlbeobachter Alexander Graf Lambsdorff:
“Ich habe selber Formulare gesehen die geĂ€ndert worden sind, hier im GebĂ€ude der Wahlkommission in Nairobi. Keiner kann einem sagen, wie und von wem sie geĂ€ndert wurden, das einzige was auffĂ€llig ist: Es stammt alles aus der Zentralprovinz und ist zu Gunsten des PrĂ€sidenten gelaufen.”
sueddeutsche.de und leichathletik.de berichten nun, dass auch Top-Leichtathleten von der Lage in Kenia betroffen sind. Filmon Ghirmai, Arne Gabius und Martin Beckmann sagten ihr geplantes Höhentrainingslager ab, andere LĂ€ufer wie z.B. der WM-Dritte im Marathon Victor Röthlin verlieĂen Kenia wieder. Marathon-Weltmeister Luke Kibet wurde sogar von einem Stein bei den Unruhen am Kopf getroffen und musste deshalb den geplanten Halbmarathon in Egmond (Niederlande) absagen.
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Januar 23rd, 2008 18:56
[...] berichtet, finden in Kenia immer noch Unruhen nach den Pr sidentschaftswahlen statt. Nachdem bereits am 1. [...]